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Eintäge mit dem Tag ‘fashion week’


30.07.2008, 17.14

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Karl Heinz Müller (Bread&Butter) und sein neuer Laden “14 oz.”

Die Bread & Butter hat Berlin verlassen, seitdem ist die Welt zu Gast in Barcelona. In Berlin verwirklicht B&B-Erfinder Karl Heinz Müller derweil einen Traum: Er eröffnet einen alten Jeansladen neu… oder: auch einen neuen Jeansladen mit alten Werten.

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Wann wird 14 oz. In Berlin eröffnen?
Am 17.Juli. Der alte Laden war vor ungefähr 10 Jahren in Köln, so 1999 haben wir aufgemacht. Die Zeiten haben sich auch ein bisschen geändert, ich denke auch das Niveau der so genannten „Urban-wear“ hat sich geändert. Wir wollen das jetzt natürlich entsprechend berücksichtigen, also ’ne Kopie von damals zu machen, macht wenig Sinn. Das ist der eine Punkt, der andere Punkt ist, dass dieses Gebäude und das Ladenlokal ein Juwel sind. Wir haben das ja sowieso gerne: in Spandau in den historischen Hallen, die waren damals denkmalgeschützt. Das gleiche hatten wir schon davor in Köln, wo die ersten Bread & Butters waren und jetzt in Barcelona haben wir wieder mit denkmalgeschützten Sachen zu tun. Das Messegelände ist ja auch historisch von 1929 und wir haben ja da auch sehr heikle Geschichten wie den Mies van der Rohe Pavillon, da darfst du nicht mal ’nen Nagel reinschlagen, aber wir sehen es eben als Aufgabe, den Laden dann auch entsprechend schön zu machen. Das Haus war ja ein Frühwerk von Alfred Messel, der später die Wertheim-Kaufhäuser aufgebaut hat. Wir haben einen wunderschönen Innenhof und den Garten und die Terrasse…

Aber warum denn überhaupt einen Denim-Multibrand-Store?
Das ist kein Denim-Multibrand-Store. Denim spielt eine große Rolle, das ist im Prinzip die Basis der gesamten, zeitgemäßen Bekleidung.

Warum machst du überhaupt einen Laden? Du hast doch die Messe!
Erstens mal war es so, dass ich in einem Laden mal angefangen habe zu arbeiten. Ich habe eine Ausbildung gemacht als Lebensmittelhändler an der Saar. So eine richtig schöne Feinkostabteilung war das, und die Saarländer essen gerne, so dicht an der französichen Grenze. Das Haus ist dort nicht so wichtig, die Möbel sind nicht so wichtig, das Auto ist auch nicht so wichtig, aber was auf dem Tisch steht, das ist dort wichtig.

Das komplette Interview via Stylemag