von Katharina Bergdoll
Hinter WoodWood stehen drei Jungs aus Kopenhagen, Brian, Karl-Oscar und Magnus. Angefagen mit T-shirt und sweat-shirt Kollektionen wollten sie ihrem Spieltrieb freien Lauf lassen und los-„doodlen“. Auf die Shirts. Mit großem Erfolg.
Die ersten 2 Läden wurden 2002 eröffnet in Kopenhagen und Berlin, und seitdem befinden sich das Label auf Erfolgskurs. WoodWood kriegt mann nun unter anderem bei Iheart NY, DPMHI London, Beneath Stockholm, Ships Tokyo und in Berlin beim Best Shop und natürlich dem eigenen Laden in der Rochestrasse 4.
Die 3 Freunde verbinden Avantgarde mit tragbarer Streetwear, für Männer wie auch Frauen. Letztere Kollektionen sind ein interessanter Mix aus oversized Elementen wie Baggypants und Jumpsuits mit mehr femininen Teilen wie Röcken, Kleidern und feinen Prints. Die Männer tragen eine klare Streetsignatur mit sportlichen Schnitten und Grafischen Elementen/ Mustern. Die Farbpalette und Stoffwahl sind oft aufeinander abgestimmt und macht somit die Männer und Frauen Linie untereinander kombinierbar. (Mein Kleid-sein Shirt und vice versa)
Was wirklich aussergewöhnlich erscheint ist WoodWoods Herangehensweise an das was wir später am Leibe tragen. Mit dem Ausdruck doodling (kritzeln, vor sich hin malen) fassen die Dänen es schon ganz gut zusammen: locker, ohne Normierungsdruck und mit sehr viel Spaß. Mode die sich selbst nicht so ernst nimmt und trotzdem tragbar ist scheint sehr schwierig zu sein, gibt es nämlich kaum. WoodWood schafft es hier herauszustechen, mit ironischen Elementen, lustigen Prints und typischen „in-house“ grafischen Elementen die Sie immer wieder irgendwo einbauen.



