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FRIDAY 13TH – HIGHLIGHTS AUS KUNST, MUSIK UND MODE
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Wer braucht eigentlich noch Modenschauen? Vernissagen sind die Modenschauen des 21. Jahrhunderts – das hatte schon Malcom MacLaren prognostiziert. Friday13th versucht nicht nur als Ausstellungsformat zu funktionieren, das mit neuen Formen von Kunst-Präsentation experimentiert, sondern lädt zum Ideenaustausch der Kunst- und Mode-Crowd zur Berlin Fashion Week ein.

Der Terminus „Friday13th“ steht per Definition für die Furcht vor dem Unbekannten: Friday13th öffnet sich ungewöhnlichen Präsentationstechniken und diszplinübergreifenden Inhalten mit dem Ziel ein „Lebensgefühls“, das bis dato weder benannt, noch definiert ist, zum Ausdruck zu bringen. Insofern bleibt Friday13th ein sich ständig wandelndes Experiment, das sich nicht davor scheut, auch zu scheitern.

Im Sommer 07 fand die Ausstellung das erste Mal im ehemaligen Varietétheater Admiralspalast statt. Die Kuratorinnen Ingrid Junker (www.the-telegram.com), Katharina Kemmler (www.nowadays.de) und Niki Pauls (www.nikipauls.com) nannten die Ausstellung „a scrapbook for summer 08“ und stellten die ästhetisch-mythische Welt um Terence Koh, John Kleckner, Bernhard Willhelm, die schwedische Kunst-Band Studio und das DJ Duo Rub n Tug vor - und zwar in Rahmen eines zeitlich begrenzten, 12-stündigen Happenings. Das Event, dass zunächst artig als Vernissage angedacht war, artete im Verlauf des Abends zu einem exzessiven Gelage aus, sodass sich selbst hartgesottene Berliner wundern mussten. Anstelle der 500 geladenen Gäste erschienen 1300 und räumten die Bar leer. So stellte sich im Anschluss die Frage, inwieweit sich Kunst und wildes Leben vertragen – eine abschließende Antwort konnte hier nicht gefunden werden. Denn ist es letzten Endes nicht Sinn und Zweck der Sache, Zeitgeist nicht nur zu kontemplieren, sondern auch zu leben? Das Kuratorenteam konnte sich lediglich darauf einigen, das Ziel einer polarisierenden Ausstellungsplattform erreicht zu haben.