Jung, russisch, aufstrebend, provokant und avantgardistisch - diese Attribute gelten einer ganz besonderen jungen Photographin. Anna Skladmann ist eine Künstlerin aus Deutschland, die New York zu ihrem Lebensmittelpunkt auserkoren hat. Ihre Arbeiten haben Wiedererkennungswert und sind zu Recht in der neusten Ausgabe der Vice Photo Issue zu sehen. Mit der Strecke „Little Adults“ provoziert die Künstlerin bewusst und macht aufmerksam auf die Umstände, in denen Kinder in Russland aufwachsen, ihre Zerrissenheit zwischen ihrer Natürlichkeit und dem Stereotyp, in den sie durch ihre Erziehung und die Situation in ihrem Land gedrängt werden. Die Bilder sind radikal, im ersten Moment surreal und wirken gleichzeitig inszeniert und spontan, doch am Ende macht ihr Spiel mit den Gegensätzen immer Sinn.
Höchste Zeit, dem künftigen Rummel um sie zuvorzukommen und in Ruhe mit ihr zu sprechen. ASV hat die Chance genutzt und sie nach einer halben Weltreise in Berlin abgefangen, um sie ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern zu lassen.
Höchste Zeit, dem künftigen Rummel um sie zuvorzukommen und in Ruhe mit ihr zu sprechen. ASV hat die Chance genutzt und sie nach einer halben Weltreise in Berlin abgefangen, um sie ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern zu lassen.
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Anna, du bist ja eine sehr einzigartige Künstlerin, hast deinen eigenen Stil und dennoch arbeitest du nicht immer selbstständig. Wie machst du es, wenn du Aufträge bekommst und ein bestimmtes Thema umsetzen musst?
Auf jeden Fall bleibe ich meinem Stil treu. Ich gebe mir natürlich auch große Mühe, genau das umzusetzen, was von mir gewünscht wird. Aber ich versuche gleichzeitig beizubehalten, was für mich charakteristisch ist. Mein Stil ist social documentary portraiture. Jeder Künstler versucht sich einen bestimmten Stil anzueignen, der sofort mit ihm in Verbindung gebracht wird. Das ist ja eigentlich auch das Besondere an der Kunst. Sich selbst auf eine merkwürdige Art und Weise zu verkörpern und gleichzeitig zu versuchen, etwas Einzigartiges zu schaffen. Und natürlich damit auch noch andere Leute als sich selbst zu begeistern. Das ist ja eigentlich auch das Besondere an der Kunst, sich selbst auf eine merkwürdige Art und Weise zu verkörpern. Gleichzeitig versucht man, etwas Einzigartiges zu schaffen und natürlich damit auch noch andere Leute zu begeistern. |



