…HABEN ALLE DIE, DIE MEINEN BLOG NICHT IM RSS FEED HABEN… DENN DIESE EINZELPARTS DES NEUEN FLIP VIDEOS WERDEN IM NETZ WOHL NICHT LANGE ÜBERLEBEN UND INNERHALB DER NÄCHSTEN STUNDEN WIEDER OFFLINE SEIN.
SCHNELL MAL REINSCHAUEN, DENN DAS IST IMMERHIN NICHT ILLEGAL UND GIBT WENIGSTENS EINEN KLEINEN VORGESCHMACK AUF DAS WAS KOMMEN WIRD (IRGENDWANN).
CHECKT DEN DAVID GONZALES PART
UNFASSBAR, WAS DER MACHT: VERTGUMMIMONSTER BOB BURNQUIST:
UND SCHNELL NOCH HIER KLICKEN, BEVOR DIESER NUTZER GANZ GESPERRT WIRD UND ALLE VIDEOS WEG SIND.
INSPIRIERT DURCH DEN ACCELLERATE BLOG, DER SICH HIER BEI ASV NUN DER GEPFLEGTEN MOTORISIERTEN FORTBEWEGUNG WIDMET, SEHE ICH MICH VERLEITET, DIESES VIDEO DER DACIA TUNING-SZENE ZU POSTEN. ALS WÄRE DER DACIA 1310 NICHT OHNEHIN SCHON EIN UNFASSBAR HÄSSLICHES AUTO, DAS HÖCHSTENS MITLEIDIGE OSTEUROPA-DROLLIGKEITSPUNKTE ERGAUNERN KANN, SCHAFFEN ES RUMÄNISCHE HOBBYSCHRAUBER, DARAUS NOCH SCHLIMMERE VEHIKEL HINTER DER GRENZE DES MENSCHLICHEN ÄSTHETIKEMPFINDENS ZU MACHEN.
SCHAUT EUCH DAS VIDEO AN UND ICH GARANTIERE: NACH ZWEI MINUTEN HAT ES DER SCHLIMME SCHIESSBUDEN-TRANCE, DIE FIESEN KARREN UND DIE FUTURISTISCHEN ÜBERBLENDUNGEN GESCHAFFT:
ZUM GLÜCK EIN PROBLEM, DAS MIR VÖLLIG FREMD IST, ABER ES SOLL MENSCHEN GEBEN, DENEN IST LANGWEILIG.
DIE MÜSSEN UNTERHALTEN WERDEN.
DAS SCHAFFEN WIR:
FÜR STATISTIKER CLICK
FÜR LOKALSTATISTIKER CLICK
FÜR ENDLOSBILDANSEHER CLICK
FÜR EINFALLSPINSEL DER GIB-MIR-TIERNAMEN!-FRAKTION CLICK
FÜR HELLSEHER CLICK
FÜR FEINMOTORIKER UND DIE, DIE’S MAL WERDEN WOLLEN CLICK
FÜR TÄUSCHBARE CLICK
NUR FÜR FREUNDE CLICK
FÜR DIE EINSAME KOTTIFRAKTION CLICK
FÜR ÄMTERGEPLAGTE CLICK
FÜR LEUTE DENEN WIRKLICH LANGWEILIG IST CLICK
FÜR DIE, DENEN JETZT IMMER NOCH LANGWEILIG IST CLICK
FÜR LEUTE, DIE NICHT WAHRHABEN WOLLEN, DASS WIRKLICH ALLES EIN ENDE HAT CLICK
Stefan Batsch alias Skism ist eigentlich gelernter kleiner Hosenscheisser. Damals, Anfang der 70er fing alles an. Mit Stöckchen in Kacke pieken, Raufaser oder Kleidung ohne direkten Auftrag der Eltern bemalen, babylonische Legoburgen und BMX-Räder in Eigenbau liessen früh ungefähre Wege erkennen. Hinzu kamen Skateboards, schlimme Musik, dazu passende Klamotten, schlechter Einfluss. Dann ein eigener Kühlschrank. Mit Hosenscheisserei schwer zu füllen - ausser man mag es.
Also hat er Visuelle Kommunikation studiert, sich ins Agenturleben geworfen, schliesslich cholerische Chefs gegen Selbständigkeit getauscht und sitzt seitdem tagträumend-apathisch vor seinem Schreibtisch, träumt von grossen Kunden, die unfassbar viel Geld für unglaublich wenig Arbeit zahlen, ihm keine Vorschriften machen, Deadlines eher nebensächlich finden und das auch noch cool nennen was er ihnen dann hinlatzt. Leider wird er dabei ständig unterbrochen, um T-Shirts, Skateboards, Poster, Magazine oder Logos für Kunden zu designen, die seinem Tagtraum nicht vollends entgegenkommen. Tja, so läuft das. Bisher ist es ihm auch noch nicht gelungen, sich erfolgreich dagegen zu wehren. In einer Übersprungshandlung ist er 1995 einer sektenhaften Bewegung beigetreten, die unter dem Deckmantel eines Magazins namens Lodown journalistische und grafische Frechheiten zum Thema Populärkultur und Bewegungskunst verklappen. Dort designt er Zeugs, versucht sich in Nulljournalismus und lässt sich zu zweifelhaften Events in Mitte einladen, deren einziger Sinn darin besteht, PR-Agenturen am Leben zu halten. Als wär dem nicht genug, verseucht er ohne jeglichen Gewinn für einen Leser auch noch andere Magazine mit redundantem Text.
Um sich von all diesen Anstrengungen zu erholen, braucht dieser Mann Ausgleich. Den findet er noch immer sehr gerne auf dem Skateboard, auf dem er sich trotz greisenhaftem Alter wacker schlägt. Manchmal schlägt es zurück. Das Alter. Und das Board. Auch schmettert er liebend gerne kleine ungezogene weisse Bälle mit Eisenkellen durch die Wallachei, um sie in kleine Löcher zu versenken. Meist gehen die Bälle jedoch verloren. Egal, man gewöhnt sich dran. Desweiteren liebt er Musik über alles, dreht schwarze Scheiben auf Plattenspielern ineinander, wobei von minimalem Plemplem Techno über Schwulettendisco, balearischem Oh-schau-mal-wie-schön-der-Sonnenaufgang Gedöns bis hin zu bärtigem Rockgewichse alles passieren kann. Hin und wieder gibt es Versuche der eigenen Musikproduktion mit seinem Buddy Philly auf dem Label das es niemals gibt. Nicht zuletzt liebt er Kurzurlaube auf matrixentkoppelten Tanzveranstaltungen, die sich vom Zeit-Raum-Gefüge zu lösen bereit sind und mit psychonautischer Musik in unkommunikativer Lautstärke aufwarten, tanzt sich dort an die Grenze zur Epilepsie, was die Frauen verstört bis verzückt, lacht sich gerne schlapp, geht zur Bar: "Ein Wasser bitte!"... und zack, ist schon wieder Montag. Und dann sitzt er wieder da, an diesem Schreibtisch. Und wird gestört, in seinem Tagtraum.
Als Mitglied einer Drückerkolonne, die es sich zum Inhalt gemacht hat, das Internet von innen mit Belanglosigkeit zu tapezieren führt er diesen Blog, wobei er eher für die Ecken, Nebenräume und Dekor zuständig ist.
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