FUERTE!

27.02.2010, 11.11

What!? Whatcha looking at?
It’s just me in my regular Fuerteventura outfit.

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We are finally facing the first sunny weekend in Hamburg this year.


JIMMY BACKIUS / ELLE SWEDEN

25.11.2009, 16.00

Die Liebe zu Skandinavien, die Sprachlosigkeit, immer wenn ich dänischen Mädchen gegenüberstehe; Ich habe nun endlich erkannt, wo das seinen Ursprung hat: 1989, die Grenzen wurden geöffnet und meine Augen haben die Offenbarung gesehen: Helena Christensen im Video von “Wicked Game” (Dir. Herb Ritts).
Weil ich eine große Schwäche für alles Nordische habe, achte ich daher besonders auf Photographen aus Skandinavien. Bei den stockholmer Repräsentanten LundLund und CameraLink sind gute Photographen vertreten und man bekommt einen weiten Überblick auf das nordische Spektrum.

Weiter unten nun ein editorial aus der schwedischen Elle, das CameraLinks Jimmy Backius fotografiert hat. Es ist nicht weltbewegend und trifft auch nicht meinen Stil, doch für mich ein gutes Beispiel warum das Leben dort oben so schön ist.


NATALIA BY HEDI SLIMANE

13.11.2009, 21.16

“Du Natalia, geh mal zwei Tage in den Mauerpark und kämm Dir bloß nicht die Haare, dann kommst Du zurück ins Studio.”

Das oder sicherlich ähnliches scheint Hedi seinen Modellen als briefing auf den Weg zu geben. Seine Studioaufnahmen sehen immer so herrlich unprätentiös aus; selbst der Familienmensch und Halbgott Natalia Vodianova sieht vor Slimanes Kamera herrlich schluffig aus. Er ist kein großartiger Photograph, doch irgendwie mag ich diese langweiligen Bilder gerade aus diesem Grund.


Paris / Bilder

07.11.2009, 12.25

Et voilà! Ganz vergessen habe ich die Bilder aus der schönen Stadt. Hier nun einige Eindrücke; fotografiert mit meiner neuen Rolleiflex.


Paris / Foundation Cartier

07.10.2009, 11.34

Meine absolute Ausstellungsempfehlung für Paris ist die übergröße hommage an die Graffiti Kunst und street art. Die Foundation Cartier im 14. Bezirk räumt der Ausstellung nicht nur mehrere Etagen ein; sogar die Fassade ist von verschiedenen Künstlern bemalt/besprüht worden und die umliegende Gartenanlage erinnert an eine französische Version des Yaam.
“Born In The Streets”, so der Titel der Ausstellung, zeigt die außergewöhnliche Ausbreitung dieser Kunstbewegung, die ihre Anfänge in New York der frühen 70er Jahre hatte und schlagartig ein weltweites Phänomen wurde. Heute hat Graffiti sich im mainstream etabliert und in allen Bereichen der Kunst eingenistet. So wird Foto- und Videomaterial aus den frühen, “illegalen” Jahren gezeigt und Interviews von Heute, die den Pionieren von damals nochmal die Gelegenheit bietet, aus dem Nähkästchen zu plaudern. Keith Haring und Jean-Michel Basquiat wird Respekt gezollt und Meistern wie P.H.A.S.E. 2 oder Part 1 haben die Innenräume des Untergeschosses gestaltet.

Es ist eine große Ausstellung mit vielen Informationen, Bildschirmen und Zeittafeln, doch es wirkt niemals zu viel oder überladen. Lasst euch für den Besuch Zeit und genießt diese einzigartige Verneigung an die Graffiti- und street art Szene.

Eindrücke gibt es hier.


Paris / Ausstellungen

01.10.2009, 08.37

So gleich beginnt mein erster richtiger Tag in Paris. Um 13.00 Uhr werde ich die haltbar show besuchen und sicherlich einigen Freunden aus Berlin über den Weg rennen. Davor und danach stehen Museumsbesuche an. Im Centre Pompidou gibt es u.a. eine Ausstellungen über surrealistische Photographie, “Chasing Napoleon” im Palais de Tokyo habe ich nocht nicht so richtig kapiert. Um Grafitti dreht sich alles in der Foundation Cartier und erweckt mein größtes Interesse. Ich – Mitte der Neunziger Jahre im “149″ (Buslinie in Berlin) habe ich die ersten und leztzten kläglichen tags an den Sitzen hinterlassen – muss mal dringend wieder einen anderen Blick auf diese Kultur bekommen. Die Foundation wird helfen und ich werde berichten.

Übrigens habe ich meine digitale Kamera (Canon D5) in Hamburg gelassen. Deshalb wird es keine aktuellen Bilder hier zu sehen geben. Die analoge Mittelformatkamera die ich mir neulich gekauft habe, begleitet mich aber durch die Stadt und Photos gibt es dann sobald sie aus dem Labor gekommen sind.

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Paris

29.09.2009, 22.30

Endlich Urlaub. Der einwöchige Tapetenwechsel beginnt morgen früh und nun werden noch schnell Hemden gebügelt und Lieblingssachen aus dem Trockner geholt. Obwohl Erholung, Museumsbesuche und planloses Rumlaufen ganz oben auf der imaginären to-do-Liste stehen, setzt mich die gegenwärtige Fashion Week ziemlich unter Druck. Da muss man ja schon etwas drauf achten, was man anzieht. Deshalb wird aus der kleinen Reisetasche ganz schnell ein großer Rimowa. Dank Agentur V habe ich nun auch Einladungen zu den shows von haltbar und Christian Wijnants. Ich habe mir ganz doll vorgenommen, mehr als einmal über meinen Urlaub in Paris zu berichten. Ehrlich.

Wenn ich auch nur halb so viel Spaß haben sollte, wie Bill Ramsey in diesem Video hier, dann wird es unvergesslich.

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Amber by Hedi Slimane

06.09.2009, 12.07

Seine Portraits sind pur und direkt, doch sind sie immer auch elegisch und mystisch (nur ein kleines bisschen). Anstrengend kann es sein, wenn man das gesamte Tagebuch von Hedi an einem Sonntagmorgen durchschaut; doch als ich die Potraits von der mir hochverehrten Amber Valetta zwischen all den Mauerpark-Jungs in Unterhosen gesehen habe, war alles wieder gut.
Aus aktuellen editorials und Kampagnen hält sich die Gute zurück und ist im Vergleich von so manchen anderen Supermodellen aus ihrer Zeit nicht so präsent. Um so schöner ist es, an diesem grauen Sonntag ihre Gestalt zu sehen.

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Let’s do it all over the world / V Magazine

05.09.2009, 15.43

In der 61. Ausgabe vom V Magazine ist mir folgendes editorial ins Auge gefallen. Photograph Will Davidson durfte quer um den Globus reisen und hat seine Sache sehr gut gemacht. Tolle Schauplätze, lebendige Bilder.

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Benjamin Rinner / Musik Fest Berlin 09

30.08.2009, 21.02

Bei einem weiteren Besuch in Berlin bin ich an meinem Heimat-U-Bahnhof Spichernstraße auf das fabelhafte (und dieses Wort wähle ich bewusst) Plakat zu dem Musik Fest Berlin gestossen. Der in Leipzig lebende und bei Bernhard Prinz studierte Photograph Benjamin Rinner hat nach 2007 und 2008 erneut die Motive für das Fest fotografiert. Direkt und doch mit sensibler Aufmerksamkeit portraitiert er Modelle vor schwarzen Hintergrund. Dieses Bild wirkte auf mich beruhigend und sinnlich, zumal ich gerade vom Broken Hearts Club nach Hause wankte und mich nur noch nach dem Bett sehnte.

Ich habe Benjamin anlässlich der Körber Foto Awards 2005 kennen lernen dürfen. In einem kleinen Kreis von jungen Photographen haben wir das Thema “Wie leben die Alten?” fotografisch umsetzen müssen. Benjamin hat auch schon damals etwas von seinen intimen, ruhigen Portraits gezeigt. Gewonnen hat er den Preis damals nicht, doch er wird in Zukunft mit seinen Arbeiten sicherlich auf sich aufmerksam machen.

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