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Tourbook#4 – Offdays

19.11.2009, 20.08

Hey,

Am 20.11. hätten wir eigentlich unsere nächste Show, doch leider kann ich nicht, denn ich muß nach Köln…mein musikalisches Patenkind rappt dann live bei KIKA (Dein Song, Das Finale 2009, 19.15 – 21.00 Uhr). Deswegen geht es erst am 23.11. in Bremen weiter. Die letzte Show (auch in Köln) war übrigens ein grosses Vergnügen, besonders schön, weil meine Band zu 99% aus genannter Stadt und Umgebung stammt. Cool!
Doch jetzt ist also kurz mal Pause angesagt. Die Tage zwischen den Shows wäre man zwar eigentlich lieber auf der Bühne, dafür aber kommt man – neben der Möglichkeit neue Kraft für neue Städte zu tanken – endlich auch mal wieder in den Genuß, seine Zeit mit halbgeilen Dingen zu verschwenden…von mir zu empfehlen hierfür wäre aktuell die Serie “Flash Forward”: Alle Menschen dieser Erde haben zum exakt gleichen Zeitpunkt einen 137 sekündigen Blackout, in denen jeder Mensch seine ganz individuelle Zukunftsvision von dem exakt gleichen Moment hat: dem 29. April, 2010,10Uhr. Die Zukunftsvisionen scheinen mehr als nur Illusion, da jene Menschen, die sich für den 29. April um 10Uhr an den selben Ort halluziniert haben, die gleichen Visonen zu haben scheinen. Klingt also erstmal wahnsinnig kompliziert, bedeutungsschwanger und wie ich finde – flashig. Nach Folge 4 spätestens nervt allerdings neben der konsequent absackenden Handlung besonders der über-einstudiert wirkende Blick von FBI Special Agent Mark Benford (Joseph Fiennes) ein wenig, bei dem man sich ständig fragt, ob das jetzt ne männliche Model-Pose oder Ben Stiller auf Koks sein soll. Kurz: Die Ursprungs-Story ist geiler als die Umsetzung, aber Spass macht es natürlich trotzdem – besonders das schöne Luxusgefühl, seine Zeit mit teuer produziertem Nonsens verschwenden können zu dürfen!

Dennis
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